Kabarett Spiegelsaal erfolgreich gestartet

Berlin: Nachbarschaftshaus Orangerie 

Neuzugang in der Berliner Satireszene konnte mit seinem Stück in Lichtenberg überzeugen.

Berlin-Lichtenberg – 8.4.2016: Mit der Politsatire „Stell Dir vor, es ist Wahl und keiner geht hin“ ist die neugegründete Theatergruppe Spiegelsaal am Freitag im Lichtenberger Nachbarschaftszentrum Kiezspinne auf ein begeistertes Publikum gestoßen. Die fünfköpfige Schauspieltruppe um den Autor und Regisseur Hendrik Paul hielt in dem Kammerspiel dem bundesdeutschen Politikbetrieb den Spiegel vors Gesicht. Ein Wahllokal und drei Wahlhelferinnen: Drei politische Meinungen und eine Wählerin. Und alle wollen ihre Stimme. Wenn Adriana Thiel als Liberale, Madeleine Peuker als Grüne, Greta Blume als Konservative und Michaela Borggreve als Wählerin 75 Minuten die Bühne beherrschen, hat Langeweile keine Chance. Da kommt alles auf den Wahltisch, was wir schon immer befürchtet hatten. Mit langanhaltendem Applaus belohnte das Premierenpublikum die gute schauspielerische Leistung.Wer sich den Neuzugang der Berliner Satireszene durch die Lappen gehen ließ, hat noch eine zweite Chance. Am Donnerstag, den 21.4. ist das Stück „Stell Dir vor, es ist Wahl und keiner geht hin“ noch einmal um 19:30 Uhr im Theater Coupé am Hohenzollerndamm 177 in Charlottenburg/Wilmersdorf zu sehen.

Theatergruppe Spiegelsaal - Vom Schein und von der Realität

Berlin/Lichtenberg, 05.08.2017 – Mit dem neuen Stück der Theatergruppe Spiegelsaal „ Das Revolutionstribunal“, das am Samstag im Nachbarschaftszentrum „Kiezspinne“ Premiere hatte, hat die neuformierte Truppe der Politik ihren Spiegel vorgehalten.

Im fiktiven Staat „Cohdopia“ hat eine Revolution stattgefunden und die Sieger sitzen über den Verlierer zu Gericht. Doch was zunächst wie eine klare Sache aussieht, entwickelt im Verlauf der Handlung immer neue Aspekte. Die Grenze zwischen Realität und Fiktion wird fließend und das Stück spiegelt Realitäten wider, die gerne verdrängt werden. Die einzelnen Charaktere bleiben trotz ihrer symbolhaften Rolle glaubwürdig und werden von den vier Schauspielern überzeugend in Szene gesetzt. Der gestürzte Diktator Roronoa Zaratre, kühl und berechnend dargestellt von Isabella Recke. Die drei Revolutionäre einig nur in dem Wunsch, den besiegten Diktator hinzurichten, heißblütig gespielt von Stefanie Bergis, Stephanie Dovydenas und Hendrik Paul, dem Autor und Regisseur des Stückes.„Das war keine Weichspülvariante.“ „Hier kriegt jede Seite ihr Fett weg und keiner wird bevorzugt.“ „Das war schwere Kost zum Nachdenken.“ Mit diesen begeisterten Kommentaren gingen die Zuschauer nach gut einer Stunde nach Hause.Wer sich selbst ein Bild machen will, kann die Theatergruppe mit dem Stück „Das Revolutionstribunal“ noch am 12.08. in der Kiezspinne, Schulze-Boysen-Straße 38, 10365 Berlin, oder am 19.08. und 26.08. im Coupé-Theater, Hohenzollerndamm 177, 10713 Berlin sehen. Weitere Informationen unter www.theatergruppe-spiegelsaal.de oder bei Facebook unter www.facebook.com/pg/Theatergruppe-Spiegels...

Geheimtipp: Theatergruppe Spiegelsaal - Ein Besuch fördert die Gesundheit

Berlin: Theater Coupé | Berlin-Charlottenburg, 08. Oktober 2016 

 – Mussten Sie schon einmal ins Krankenhaus? Nach welchen Maßstäben wird Ihnen geholfen? Und wer entscheidet, wenn nur noch ein Organ für mehrere Empfänger zur Verfügung steht? Die Inszenierung unter dem Titel „Transplantauktion“ der Theatergruppe Spiegelsaal, die im Theater Coupé Premiere hatte, wirft einen Blick hinter die Fassade der Krankenhäuser. Regisseur und Autor Hendrik Paul stellt seine Protagonisten in einen schmucklosen Lagerraum für Organe und Medikamente. Auf der einen Seite die Ärztin und die Lagerverwalterin, die sich ihrem ethischen Anspruch stellen. Auf der anderen Seite die Verwaltungsleiterin und der Anwalt des Investors, die das Krankenhaus an ökonomischen Maßstäben ausrichten wollen. Die Konflikte sind vorprogrammiert.
Trotz des ernsten Hintergrunds lassen die Verwaltungsleiterin (Madeleine Peuker), die Oberärztin (Adriana Thiel), die Lagerverwalterin (Michaela Borggreve) und der Anwalt des Investors (Roy Below) dem Publikum Raum zum Schmunzeln und Lachen. So kommt die Botschaft, die die Satire-Truppe sendet, auch beim Publikum an, das es mit lang anhaltendem Beifall dankt. In ihrem zweiten Stück hat sich die Theatergruppe Spiegelsaal zu einem Geheimtipp entwickelt. Wer sich selbst ein Urteil bilden will: Die nächsten Aufführungen sind am 13.Oktober 2016, 19:30 Uhr und am 10. November 2016, 19:30 Uhr im Theater Coupé sowie am 18. Oktober 2016, 20:30 Uhr, am 15. November 2016, 20:30 Uhr, am 6. Dezember 2016, 20:30 Uhr und am 10. Januar 2017, 20:30 Uhr in der Kulturfabrik Schlot. Einen Videotrailer gibt es unter www.theatergruppe-spiegelsaal.de.